Du hast inzwischen den idealen Standort für deinen Pop Up-Store gefunden? Dann hast du schon einen großen Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Eröffnung getan. Nun wird es Zeit, dass du dir Gedanken über die Ausstattung und das Design deiner Location machst. Durch die individuelle Gestaltung kannst du deinem Pop Up-Store deine persönliche Note verleihen. So wird die ausgewählte Ladenfläche zu deinem Store. Aber nicht nur die Einrichtung bietet dir die Möglichkeit kreativ zu werden und deine eigene Welt zu kreieren. Inzwischen gibt es vielseitige Features und Gadgets, die deinen Pop Up von der grauen Masse abheben und das Einkaufen für deine Kunden zum Erlebnis werden lassen.


Du liest Teil 3 unserer Reihe „Deinen Pop Up-Store eröffnen“, erkunde auch die anderen Teile!

Teil 1: Von der Idee zum Konzept
Teil 2: Finde den perfekten Standort
Teil 4: Erfolg durch Werbung & PR
Teil 5: Durchführung & Nachbereitung


Stylisches Design statt kahle Wände

Auf der von dir gemieteten Ladenfläche hast du nun viel Platz, um dich auszutoben und deine Ideen umzusetzen. Damit du deine Produkte perfekt in Szene setzen kannst, müssen zunächst Oberflächen geschaffen werden, auf denen du deine Produkte präsentieren kannst. Neben Tischen und Kleiderständern bieten besonders Regale die Möglichkeit innerhalb deines Ladens verschiedene Höhenebenen zu schaffen und so ausgewählte Produkte hervorzuheben. Produkte in Augenhöhe beispielsweise werden von den Kunden meistens zu erst in Augenschein genommen, da sie sich hier nicht bücken oder strecken müssen. Aus diesem Grund macht es Sinn vor allem exklusive Artikel in Augenhöhe zu platzieren.

Bei der Einrichtung gilt “Weniger ist mehr”, denn deine Kunden brauchen Platz, um sich frei in deinem Laden bewegen zu können. Außerdem lassen viele Tische und Regale deinen Store unübersichtlich werden.

An den Wänden kannst du allerdings kreativ werden. Wandtattoos, ausgefallene Bilder, Sammlerstücke – all dies kann als Blickfang dienen und das Interesse der Kunden wecken. Außerdem kannst du diese Dinge auch nach dem Ende deines Pop Up-Stores problemlos wieder entfernen. Hier solltest du aber auch darauf achten, einen Bezug zu deinen Produkten zu gewährleisten. Im Allgemeinen sollte sich ein roter Faden durch das Design deines Stores ziehen, denn ein buntes Durcheinander schreckt die Kunden ab. So passt zum Beispiel ein knalliges, buntes und extrovertiertes Ladendesign in der Regel nicht zu hochwertigen und edlen Produkten.

Da die Kunden in der Regel die Einrichtung als erstes sehen, wenn sie den Store betreten, ist es wichtig, dass diese deine Produkte widerspiegelt. Außerdem sollte deine Einrichtung einladend wirken und nicht erdrückend.

Zusätzlich ist es empfehlenswert in deinem Pop Up (wenn möglich) Sitzgelegenheiten, wie Sofas, Sessel oder einfache Sitzwürfel, zu platzieren. So können sich die Kunden in deinem Store während des Einkaufs ausruhen und müssen keine Sitzgelegenheiten außerhalb deines Ladens aufsuchen. Dadurch verbringen sie mehr Zeit in deinem Pop Up und erfahren ein entspannteres Einkaufserlebnis.

Mit dem ersten Eindruck das Interesse deiner Kunden wecken

Bevor potenzielle Kunden allerdings deinen Pop Up-Store betreten, sehen sie nur das Schaufenster, und hier zählt der erste Eindruck. Ist dieser schlecht, werden nur wenige Kunden Interesse an deinem Store zeigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ein einladendes Schaufenster zu gestalten. Biete deinen Kunden die Möglichkeit schon dort einen Teil deines Pop Ups zu erkunden. Nutze es als Teaser und präsentiere bereits einzelne Teile deiner Kollektion und ergänze sie mit Dekomaterialien. Zusätzliche kannst du verschiedene Farben nutzen, um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf deinen Store zu lenken und dich von den Stores im direkten Umfeld abzuheben. Ähnlich wie im Store kannst du auch im Schaufenster verschiedene Ebenen nutzen, falls dein Schaufenster die Tiefe dazu biete. Durch die Platzierung von Objekten und Produkten in verschiedenen Tiefenebenen bietest du den Passanten die Möglichkeit, auch auf den zweiten Blick noch etwas neues zu entdecken. So weckst du das Interesse der potenziellen Kunden, wodurch sie auch Lust bekommen, deinen Store von Innen in Augenschein zu nehmen. Aber auch hierbei gilt: das Design sollte zu deiner Kollektion und dem Erscheinungsbild deiner Marke passen und einen Vorgeschmack auf den Rest deines Stores bieten. Denn wenn die Besucher dein Schaufenster interessant finden, dein Store allerdings vom Design abweicht, sind die Kunden oft enttäuscht und verlassen den Laden schnell wieder.

Verschiedene Bereiche für alle Ansprüche

Hybride Store-Konzepte werden immer populärer. Durch die Kombination zweier Konzepte aus verschiedenen Bereichen kannst du in deinem Stores verschiedene Kundenbedürfnisse befriedigen. Biete deinen Kunden zum Beispiel einen Cafébereich in deinem Store, in dem sie sich ausruhen, eine Tasse Kaffee trinken und gleichzeitig die neuesten Errungenschaften bestaunen können. Oder wie wäre es mit einer Tanzfläche mit Musik in deinem Store? So können die Kunden sich in einer entspannten und ausgelassenen Atmosphäre an deine Produkte gewöhnen, sie anprobieren und vielleicht sogar direkt eintanzen.

Verstehe deinen Store als Eventfläche und biete Künstlern, Musikern und DJs eine Plattform, um sich zu präsentieren. Die meisten unbekannteren Künstler freuen sich über die Möglichkeit sich in einem solchen Rahmen zu präsentieren. So kannst du Geld sparen und auch kostengünstig ein spannendes Rahmenprogramm für deinen Store entwickeln. Zusätzlich kann es für deinen Kunden interessant sein, CDs oder Kunstwerke von den Personen, die in deinem Pop Up auftreten, kaufen zu können. Dies bietet dir die Chance zusätzlich das Sortiment deines Stores zu erweitern.

Indem du die verschiedenen Konzepte in einem Store vereinst, hebst du dich von der Masse ab und bietest deinen Kunden Abwechslung während des Shoppens. Außerdem werden sie sich so mit großer Wahrscheinlichkeit auch langfristig an deinen Store erinnern, was deine Marke nachhaltig stärkt.

Shopping wird interaktiv

Die Technik hält vor allem in der Modebranche immer stärker Einzug in die Geschäfte. Diese Entwicklung ist die Antwort auf das Bedürfnis der Kunden nach einem interaktiven und unkomplizierten Shoppingerlebnis. Vorallem der häufige Gang in die Umkleidekabine, um verschiedenen Outfits zu testen, ist für eine Vielzahl der Kunden zeitraubend und schweißtreibend. Durch Augmentet Reality kannst du in deinem Pop Up-Store den Weg in die Umkleide nichtig werden lassen. Auf sogenannten Smart Mirrors können die Besucher Produkte aus deinem Store auswählen. Anschließend zeigt der Smart Mirror ihnen an, wie das Produkt an ihnen aussehen wird. Durch einen genauen Scan des Körperbaus kann diese Technik den Gang in die Umkleide tatsächlich ersetzen. So erleichterst du ihnen die Kaufentscheidung und sie können die richtigen Produkte eingrenzen und gezielt auf passende Angebote hingewiesen werden.

Ein von Xu Miiami (@xumiami) gepostetes Foto am

Doch auch der Gang in die Umkleide kann heutzutage wieder reizvoll werden. Wer kennt das nicht? Man steht in der Umkleide, sieht sich im Spiegel und fragt sich ob diese Hose tatsächlich die richtige ist. Auch hier kannst du deinen Kunden eine kleine Entscheidungshilfe in Form eines schicken Gadgets an die Hand geben. Mit der Bouncepad iPad-Halterung kannst du in den Umkleiden deines Pop Ups Tablets platzieren, mit denen die Kunden noch in der Umkleide ein Selfie machen können und dieses per Facebook einfach mit ihren Freunden teilen können. Mithilfe dieser Technik kannst du die sozialen Kontakte deiner Kunden in deinem Store integrieren und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit bieten noch im Laden Feedback zu erhalten.

Das Mitteilungsbedürfnis deiner Kunden in den sozialen Medien kannst du aber auch zu einem zentralen Element deines Shops machen. Nutze das positive Feedback und die gesammelten Erlebnisse deiner Kunden zum Beispiel mit der Mint-Wall von MINTANO. Die Videowall zeigt alle Bilder und Kommentare, die über Instagram an einen von dir gewählten Hashtag gesendet werden. Wer mehr an analogen Erlebnissen hängt, kann Bilder und Kommentare auch mit dem Instagram-Printer ausdrucken lassen. Die Kommunikation in Echtzeit hat einen ganz besonderen Reiz und hebt die Verbindung von dir und deiner Fangemeinde auf ein neues Level.

Mit diesen Gadgets wird das Einkaufen in deinem Store zum interaktiven Erlebnis, das deine Kunden noch im Laden mit ihren Freunden teilen können. Durch die Vernetzung mit den sozialen Netzwerken hat dein Store so die Chance schnell an Bekanntheit zu gewinnen. Zusätzlich bildet ein modernes Shoppingerlebnis ein Alleinstellungsmerkmal, das dich von der Konkurrenz abhebt. Natürlich ist neben den direkten Vorteilen der Gadgets auch ein Teil Spielerei dabei, aber gerade das macht für viele Kunden den besonderen Reiz aus und gibt ihnen einen Grund deinen Store auch ein zweites Mal zu besuchen.

Liveband, Playlist oder gut durchdachte Geräuschkulisse

Neben dem Design deines Stores spielt auch die Geräuschkulisse eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es muss ja nicht immer der stadtbekannte Radiosender sein, der im Hintergrund läuft. Wie wäre es mit einer Playlist, die auf deine Kunden angepasst ist oder sogar einer Liveband? Denn wenn die Kunden während des Shoppens Musik hören, die ihnen gefällt, fühlen sie sich geborgen und werden entspannter, wodurch die Bereitschaft zum Kauf deutlich wächst. Aber hier ist Vorsicht geboten. Nur wenige Streamingdienste sind zur kommerziellen Nutzung freigegeben. Spotify, Napster und Co. sind ausschließlich für den privaten Gebrauch. Nutzt du sie in deinem Store können dich hohe Strafen erwarten. Auch bei privater Musik gilt es auf den rechtlichen Rahmen (GEMA etc.) zu achten.

Eine Liveband bringt zusätzlich Bewegung in deinen Store (hier ist ebenfalls auf die GEMA zu beachten). Die Besucher können sich einfach die Band anschauen und wenn sie Lust haben auch Tanzen. So verbringen sie mehr Zeit in deinem Laden und schauen sich in Ruhe deine Produkte an.

Aber auch eine gut ausgewählte Geräuschkulisse kann die Kunden bei der Kaufentscheidung unterstützen. Zum Beispiel laufen in einem Kinderladen oft Babygeräusche im Hintergrund, die bei den Kunden Assoziationen auslösen, die unterbewusst zum Kauf bewegen. Auch in vielen anderen Bereichen kann dieser Trick angewendet werden.

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Für viele spannende Inspirationen rund um die Einrichtung deines Pop Up-Stores findest du auf unserer Pinterest Pinnwand „Pop Up-Inspiration“. Folge unserer Pinnwand und finde kreative Ideen für die Gestaltung deines Pop Ups in deinem Start-Feed.

Checkliste: Dein Pop Up wird zum Erlebnis

Du willst deinen Kunden ein ganz besonderes Shoppingerlebnis ermöglichen? Wir haben dir eine Checkliste zusammengestellt, mit der wir dich beim Design deines Stores unterstützen möchten. Registriere dich einfach für unseren wöchentlichen Newsletter. Im Anschluss kannst du dir die Checkliste bequem herunterladen.

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