Im vergangenen Jahr rief BRICKSPACES gemeinsam mit dem Ruby Marie Hotel in Wien den Ruby Connects-Wettberwerb ins Leben, bei dem junge und innovative Labels ihre Ideen präsentieren konnten und mit etwas Glück einen einmonatige Pop Up-Store im Event Space des Ruby Marie Hotels gewinnen konnten. Biaschtlbude war eines der drei Labels, die sich im Wettbewerb durchsetzen konnten und nun ihre Stores in Wien eröffnen. Seit dem 20. April ist der Store von Biaschtlbude nun geöffnet. Zu kaufen gibt es außergewöhnliche Shirts und Accessoires im Food Design. Unterstützt wird Dominic Reiterer, Gründer von Biaschtlbude, in seinem Pop Up-Store von Elke und Barbara und ihrem Label Young & Smitten. Young&Smitten verziert die Haut von Kindern und Erwachsenen mit temporären Tattoos. Wir haben mit Dominic von Biaschtlbude und Elke und Barbara von Young & Smitten gesprochen und wollen euch die Antworten nicht vorenthalten. In diesem Beitrag findet ihr das gesamte Interview mit Dominic. Und HIER geht es direkt zum Interview mit Elke und Barbara. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Wer steht hinter dem Label Biaschtlbude?

Auch wenn ich in meinen Instagram und Facebook Postings immer von wir spreche, steht hinter dem Label eigentlich nur eine einzige Person. Aber ich denke da schon voraus denn die Biaschtlbude wird mit Sicherheit noch weiter wachsen. Unterstützt werde ich dabei natürlich von meiner Familie und meinen Freunden. 

Wie kommt man drauf Mode im Imbissbuden-Look zu designen?

Die Idee zur Biaschtlbude entstand eigentlich ganz spontan während eines Siebdruck Workshops. Ich hatte im Studium zu viel Stress und konnte mich nicht richtig vorbereiten und musste aber fertige Motive zu dem Workshop mit bringen. Deshalb habe ich kurzer Hand einfach ein Pommes Muster gedruckt, woraus später das erste Biaschtlbude Produkt, unser Pommes Turnsack, wurde. Bis heute immer noch einer unserer Bestseller.

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Warum hast du dich damals für den Ruby Connects-Wettbewerb beworben und hast du damit gerechnet jetzt einen Monat lang in Wien einen Pop Up-Store zu betreiben?

Die Verlockung ein eigenes Geschäft über ein Monat eröffnen zu können hat dazu schon ausgereicht. Damit gerechnet zu gewinnen habe ich eigentlich nicht wirklich, da es bei Facebook Like Contests oft zugeht wie in einer Schlacht. Schlussendlich hat es dann aber doch recht gut geklappt. 

Wie hast du dich auf den Pop Up-Store in Wien vorbereitet?

Nach dem Wettbewerb ging alles eigentlich recht schnell. Eine große Herausforderung war hier den Store so kostengünstig aber gleichzeitig so cool als möglich einzurichten. Da ich und Young & Smitten beide den Store beide mit Vintage Möbel ausstatten wollten, haben wir dazu eine Kooperation mit Design Lichtblick gestartet. Einem Vintage Design Outlet, welches uns die Möbel sogar direkt in den Shop geliefert hat. Als Gegenleistung dafür kann man die Möbel im Pop Up Store auch gleich kaufen.  

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Wie ist die Kooperation mit Young & Smitten zustande gekommen? Und wie hat diese funktioniert?

Für mich war es sofort klar das ich den Pop Up-Store nicht alleine auf die Beine stellen will. Von verschiedenen Designmärkten bin ich eine Verkaufsfläche von 4m2 gewohnt und dementsprechend ist auch mein Sortiment aufgestellt. Plötzlich stehe ich in einem Store mit 50m2, das ist dann schon etwas anderes. Alleine könnte ich den Store auch nicht von Mo – Sa betreiben.
Ich muss auch dazu sagen das Elke von Young & Smitten Wahnsinns Arbeit bei der Organisation geleistet hat. Außerdem wollte ich schon länger mit Young & Smitten zusammen arbeiten, da ich für die Biaschtlbude unbedingt Temporary Tattoos haben wollte. Der gemeinsame Pop Up-Store war dafür die perfekte Gelegenheit.

Wie ist dein erstes Fazit zum Pop Up-Store?

Toll, die Eröffnungsparty war ein voller Erfolg. Wir waren uns ja nicht sicher wie viele Leute wir durch unsere Social Media Präsenz erreichen und ob uns am Ende Bier ausgeht oder überbleibt. Das Bier war aus.

Welches Feedback hast du bis jetzt von den Kunden erhalten?

Der Store kommt bei allen eigentlich sehr gut an. Es ist schon etwas anderes wenn man seine Marke in einem richtigen Geschäft mit schöner großer Auslage präsentieren kann. 

Wie gefällt dir der neue Space im Ruby Marie Hotel?

Es ist ein sehr schönes, offenes und helles Geschäft und durch das Hotel hat man auch sofort internationale Kunden. Schon beim Aufbau wurden die ersten T-Shirts verkauft. 

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Werden wir in Zukunft weitere Pop Up-Stores von Biaschtlbude sehen?

Da bin ich mir ziemlich sicher. Wir verkaufen ja hauptsächlich online, da ist so ein temporärer Laden schon eine schöne Abwechslung. Vor allem finde ich es auch wichtig nicht nur die E-Mail Adressen meiner Kunden zu kennen. 

Und als letztes: Wieso die Ähnlichkeit deines Logos zum Astra-Logo?

Haha, das Astro Motiv ist eigentlich nicht unser Logo sondern nur eines unserer T-Shirt Motive. Auch der Pommes Typ ist, wie viele denken, nicht unser Logo. Ich glaube das liegt daran das ich nicht so sehr auf ein Logo fixiert bin und es auch nie groß an unserem Stand anbringe. Ich finde es geht mehr um das ganze Erlebnis welches die Marke transportieren soll.

Vielen Dank Dominic für das spannende Interview!

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Und HIER geht es direkt weiter zum Interview mit Elke und Barbara von Young & Smitten.

Du willst deinen eigenen Pop Up-Store im Event Space des Ruby Marie Hotels eröffnen? Schau dir den Space auf unserer Plattform an und sende und deine unverbindliche Anfrage. Vielleicht ist es dein Konzept, dass schon bald die Besucher des Event Spaces in Wien begeistert!