Auf die Plätze, fertig, los! Ganz neu in unserem Magazin ist die Rubrik “Spotlight”! Hier wollen wir euch regelmäßig junge, aufstrebende Labels vorstellen, von denen wir in Zukunft auch in Sachen Pop Up-Stores sicher noch so einiges zu sehen bekommen werden. Wir wollen euch die Ideen, die Ziele und vorallem die Leute hinter den jeweiligen Labels präsentieren und vielleicht ist ja das ein oder andere Label dabei, das in Zukunft noch ganz groß rauskommen wird! Wir drücken allen die Daumen und starten heute mit dem Label RobeCode von Ute Binder!

Die Gesichter hinter RobeCode

Im Jahr 2013 war es soweit – mit RobeCode riefen Ute Binder und ihr Bruder Uli ein Modelabel in die Welt, dass sich deutlich von anderen Marken der Modegemeinschaft absetzt. Schon in ihrem Studium ist die heute 31-jährige Designerin mit dem Thema Textildesign in Berührung gekommen und konnte vielfältige Erfahrungen sammeln. Das ist auch in ihren aktuellen Designs zu erkennen, die durch bunte Farben und kreative Schnitte glänzen. Als Geschäftsführerin übernimmt die studierte Modedesignerin die organisatorischen und kreativen Aufgaben in ihrem Unternehmen. Ihr Bruder Uli nimmt eine Position als Berater ein und hilft ihr bei der Entwicklung der nun drei Jahre alten Marke. Gemeinsam arbeiten die Geschwister von ihrem Firmensitz in Vöhringen in Baden-Württemberg aus daran das Label RobeCode in der Modewelt zu etablieren und die Bekanntheit des jungen Labels zu steigern.

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Ute Binder (Geschäftsführerin von RobeCode)

Eine innovative Idee in der Modebranche

Schon früh wurde der Gründerin klar, dass sie nicht in einem großen Konzern arbeiten möchte und lieber selbst eigene, tragbare Mode entwerfen möchte. Mit den Erfahrungen aus ihrem Studium war auch schnell der Grundstein für RobeCode gelegt und bereits 2013 konnten Kunden den Online-Shop der Marke besuchen und sich die bunten Kleider und Shirts anschauen und direkt nach Hause bestellen. Das besondere an der Mode von RobeCode sind neben extrem realistischen Alloverprints, die kleinen QR-Codes, die die Shirts, Jacken, Röcke und viele weitere Produkte einzigartig machen. Außerdem setzt Ute mit RobeCode nicht auf Massenware. Jedes Stück wird in einer begrenzten Auflage produziert, was eine gewisse Exklusivität der jeweiligen RobeCode-Produkte gewährleistet.

Mit den aufgedruckten QR-Codes schafft es RobeCode jedem Kleidungsstück das gewisse Etwas zu verleihen und jedem Produkt einen einzigartigen Stempel aufzudrücken. Zwar nicht dominant aber trotzdem sichtbar sind die schwarz-weißen Codes auf der Kleidung angebracht. Sieht man auf der Straße eine Person, die ein RobeCode-Kleidungsstück trägt, kann ganz einfach der jeweilige Code mit dem Smartphone gescannt werden. So findet man ohne großes Suchen das Kleid, das Shirt oder die Jacke der Begierde. Und genau mit diesem Gedanken im Hinterkopf schuf Ute mit ihrem Bruder Uli dieses Alleinstellungsmerkmal der Marke RobeCode. Doch nicht nur das unkomplizierte Wiederfinden eines Produktes steht im Fokus. Jeder Kunde, der einen Code scannt oder von jemandem gescannt wird, erhält in seinem Kundenprofil auf der Website des Labels Rabatte auf den nächsten Einkauf. Ein kluger Schachzug der jungen Gründerin, da durch die QR-Codes jeder Kunde der Marke automatisch als Werbeträger fungiert. Als Zugabe kann durch die Verknüpfung des eigenen Kundenprofils mit einem Sozialen Netzwerk, wie Facebook oder Twitter, die Person, die den Code auf einem Kleidungsstück gescannt hat, mit dem jeweiligen Träger in Kontakt treten und sich austauschen – so bietet RobeCode auch eine spielerische und soziale Komponente.

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RobeCode vereint online und offline

Durch den Aufdruck der QR-Codes auf ihre Kleidungsstücke schafft Ute mit ihrem Label RobeCode eine Verknüpfung der Online- und Offline-Welt, die in dieser Art bisher einmalig ist. Sieht jemand die Kleidungsstücke der Marke auf der Straße kann er durch ein einfaches abscannen des Codes das jeweilige Produkt zu vergünstigten Konditionen im Online-Shop von RobeCode bestellen. Zusätzlich können Träger der RobeCode-Produkte Rabatte sammeln, indem dei QR-Codes auf ihren Kleidungsstücken gescannt werden. So bietet das Label potenziellen Kunden nicht nur die Möglichkeit online mit RobeCode in Kontakt zu treten, sondern auch auf der Straße durch das Scannen eines der aufgedruckten QR-Codes. Wir finden diese innovative Idee klasse und sind uns sicher, dass RobeCode mit ihr noch große Erfolge feiern wird.

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Und das dürfen wir in der Zukunft erwarten

Zur Zeit kommen Kunden vorallem über den Online-Shop, die QR-Codes oder über verschiedene Modemessen und Designmärkte mit der Marke in Kontakt, aber gerade im Offline-Bereich plant Ute die Präsenz von RobeCode weiterhin zu vergrößern. “Natürlich sind für uns auch verschiedene Läden und Pop Up-Stores sehr interessant, weil wir einfach merken, dass die Nachfrage da ist. Die Kunden wollen die Produkte anfassen und auch mal anprobieren”, erklärt Ute im Interview. Bereits jetzt kann man die Produkte von RobeCode in vereinzelten kleineren Läden finden. In Zukunft möchte Ute ihre Produkte jedoch in deutlich mehr Stores positionieren, damit ihre Kunden auch in ihrer Stadt die Kleider und Shirts mit dem QR-Code finden, anprobieren und kaufen können. “Langfristiges Ziel ist schon irgendwann mal eigene Stores zu eröffnen, aber ich glaube schon, dass das noch etwas Zeit braucht”, konkretisiert Ute ihre Zukunftspläne für RobeCode. Schon jetzt ist die Marke neben Deutschland auch in Österreich und der Schweiz aktiv, aber auch weitere Länder stehen im Fokus des Wachstums des jungen Labels.

Wir freuen uns auch auf die Pop Up-Stores von RobeCode, in denen Ute eine große Chance sieht, um den Ablauf in einem eigenen stationären Store zu testen und auch verschiedene Standorte auszuprobieren. “Man kann so einfach über einen kurzen Zeitraum gut austesten, wo die eigenen Produkte ankommen oder wie sie generell offline angenommen werden,” beschreibt Ute den Reiz der temporären Stores.

Wir finden den Ansatz von RobeCode sehr spannend und drücken Ute und Uli Binder die Daumen, dass sie noch großen Erfolg mit ihrer Idee haben werden. Natürlich freuen wir uns auch, wenn es soweit ist und die ersten Pop Up-Stores des jungen Labels ihre Pforten öffnen. Bis dahin findet ihr die RobeCode-Produkte im Online-Shop der Marke. Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues rund um die Marke mit den QR-Codes gibt!

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