Die dritte Ausgabe unserer Rubrik “Spotlight” steht an und wir haben wieder ein junges und kreatives Label gefunden, von dem man in Zukunft noch einiges hören wird – also Spotlight on MOCK Berlin! Durch spielerische Kombinationen von Ketten und dazu passenden Shirts schafft Nadia Al-Mardini modische Kunstwerke, mit denen man garantiert auf der Straße angesprochen wird.

Die Frau mit der genialen Idee

Die Idee stylische Ketten mit tragbarer Mode zu kombinieren trägt die Berlinerin Nadia Al-Mardini schon länger mit sich herum, doch bis zum November 2014 fehlte ihr die Zeit um die Idee zum eigenen Label umzusetzen. Neben ihrem Label MOCK Berlin arbeitet Nadia als freischaffende Werbetexterin. Auch zuvor hat sie bereits 14 Jahre in der Werbebranche ihr Geld verdient. Kurz vor Weihnachten 2014 schaffte sie es sich dann etwas Zeit zu verschaffen und MOCK Berlin offiziell ins Leben zu rufen. Die Herkunft des Namens ist einfach aber genial und skizziert bereits sehr gut die Intention hinter dem Label, denn

MOCK = MOde + schmuCK

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Nadia Al-Mardini, Gründerin von MOCK Berlin

Und so nimmt die Idee ihren Lauf

Der Einfall zu MOCK Berlin ist bereits vor längerer Zeit aus Nadias Vorliebe für ausgefallene Ketten entstanden. Die Kombination mit passenden T-Shirts lag also nah und die Ideen ließen nicht lange auf sich warten, wie Nadia im Interview erzählte. “Ein Stück weit schießen mir die Ideen einfach in den Kopf, es ist ja mein Job als Werbetexterin Ideen zu entwickeln. Ab und zu entwickeln sich die Ideen aber auch einfach im Gespräch mit Freunden und Geschwistern am Küchentisch.” Oft entstehen dabei so viele Ideen, dass Nadia zunächst aussortieren muss, bevor sie entscheiden kann, welches Design sie als nächstes in Angriff nimmt. Neben den aktuellen Designs, wie zum Beispiel einem dicken Jungen, der nach einem Donut greift, Fischen, die skeptisch einen Anker begutachten oder den Torwart, der nach dem Ball springt (passend zur EM), hat die Designerin bereits zahlreiche weitere Einfälle im Hinterkopf, die nur darauf warten verwirklicht zu werden.
Seinen Anfang hat MOCK im Wohnzimmer der Gründerin genommen, in dem sie die ersten Designs für ihre Shirt-Ketten-Kombinationen auf Papier brachte. Inzwischen nennt sie den Copyshop ihres Vaters in der Fechnerstraße 11 in Berlin als Firmensitz. Dort lässt sie die T-Shirts drucken, welche sie anschließend mit verschiedenen ausgefallenen Ketten kombiniert. Im MOCK Berlin Online-Shop kann man diese Kombinationen dann zu einem fairen Preis bestellen.

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Eine Mode mit der du garantiert auf der Straße angesprochen wirst

Ausgefallene Designs – das ist es wofür MOCK Berlin steht und durch diese Tatsache setzt sich eine ganz bestimmte Zielgruppe zusammen, die nicht über das Alter zu definieren ist, wie uns Nadia erklärt. “Man muss einfach auf den Humor stehen, also wenn man zum Beispiel sagt ‘Bei mir muss es nicht immer Platin sein’. Es reicht, wenn man die Designs einfach lustig findet und sich angesprochen fühlt.” Und dieses Prinzip funktioniert! Mit den ausgefallenen Shirts mit passender Kette wird der Träger auf der Straße auf jeden Fall zum Hingucker und zieht die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. So werden schnell auch Freunde und Familie der Träger auf die kreativen Designs der Berliner Designerin aufmerksam. Dadurch wird MOCK gerade durch Mundpropaganda immer und immer beliebter. Bereits im September letzten Jahres wurde MOCK Berlin von Gründerszene unter die 20 besten deutschen Internet-Startups gewählt.

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Ein kurzer Blick in die Zukunft des Labels MOCK Berlin

Die Entwicklung von MOCK Berlin ist aber noch lange nicht zu Ende! Zwar ist Nadia gerade sehr zufrieden damit wie es läuft und dass sie selbst entscheiden kann, wie schnell sich das Label entwickelt. Aber den ein oder anderen Wunsch äußerte die Berlinerin doch noch: “Richtig cool wäre eine Kooperation mit beispielsweise Nike oder irgendeinem Fußballverein. Dann könnte man den Torwart auf dem Shirt branden und meine Sachen in ihrem Fanshop verkaufen. Sowas wäre echt super!”

Aber auch das Thema Pop Up-Stores reizt die Gründerin hinter dem kreativen Label. Durch ihre Vorkenntnisse aus der Werbung, kennt sie den Effekt der temporären Stores für junge Labels und weiß, dass diese die Bekanntheit schnell erhöhen können. Und auch ein eigener Store ist für Nadia nicht ausgeschlossen – vielleicht ja eine Erfolgsgeschichte ganz nach dem Vorbild von Muschi Kreuzberg.

Wir finden Nadias Idee sehr gut und freuen uns jetzt schon mehr von MOCK Berlin zu hören und zu sehen. Wenn es etwas Neues gibt, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden! Schaut doch einfach mal in den MOCK Berlin Online-Shop und vielleicht findet ihr ja auch die perfekte Shirt-Ketten-Kombination für diesen Sommer!

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