Die altmodischen Verkaufswege, wie der Shop in der Innenstadt, finden mit der Zeit immer weniger Anklang bei den Kunden. Auch in den Innenstädten bricht der Kundenstrom immer häufiger ab. Die Kunden entscheiden sich für die neuen Vertriebswege – Internet, Kaufberatung per E-Mail und WhatsApp und natürlich die Apps der großen Marken. So erhalten die Kunden in jedem Moment die Möglichkeit mit ihrer Lieblingsmarke in Kontakt zu treten. Einfach per Knopfdruck die neuesten Produkte bestellen und innerhalb weniger Tage kommt der gewünschte Artikel direkt nach Hause.

Der stationäre Einzelhandel kann schon jetzt viele der von den Kunden als Selbstverständlichkeit wahrgenommenen Anforderungen nicht mehr erfüllen. Wie sieht das Sofa in meinem Wohnzimmer aus? Passt dieses Make-Up zu mir? Fragen, die in einer klassischen Einzelhandelsumgebung unbeantwortet bleiben. Per Smartphone oder Tablet lassen sich jedoch schon heute passgenaue Antworten liefern. Einfach das Zimmer, in dem die neue Couch unter kommen soll, scannen und schon zeigt dir die App, wie es aussehen könnte. Ein neuer Look inklusive Make-Up, Frisur und Kleidung legt sich per Augmented Reality über das letzte Selfie. Integrierte Services wie diese sucht man im stationären Einzelhandel noch vergebens. Ein Service in diesem Umfang ist in den meisten herkömmlichen Stores schlicht gar nicht möglich. Große Verkaufsflächen und eine direkte Absatzorientierung ersticken die Bereitschaft der Kunden für innovative Experimente. Das Objekt der Begierde ist im örtlichen Kaufhaus nicht mehr auf Lager? Oft müssen Produkte erst bestellt werden und später im Laden abgeholt werden – das dauert lange und ist umständlich. Per App oder durch Bestellung im Internet kommen die Produkte ohne weiteren Aufwand direkt nach Hause.

Doch ist dies nun das Ende des stationären Einzelhandels?

Nein, denn an diesem Punkt setzen die Pop Up-Stores an! Die temporären Shops werden immer populärer, denn sie bieten den Kunden ein deutlich intensiveres Markenerlebnis, als traditionelle Läden. Sie erfahren durch die temporären Stores eine Abwechslung zu den altmodischen Geschäften. Gleichzeitig können Sie eine Produktauswahl erleben, indem sie sie anfassen und ausprobieren. Real, mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln oder gar beides. Durch ihren zeitlich begrenzten Auftritt eröffnen sich den Inhabern besondere Freiheiten bei der Gestaltung ihrer Stores die Ausstattung kann auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet, Botschaften aus der Markenkommunikation aufgegriffen werden.. Die zeitliche Begrenzung und das geringe finanzielle Risiko können so eine, für stationäre Stores kaum mögliche, Kundennähe schaffen. Zum Beispiel ein Indie-Store direkt auf dem Kiez oder ein High-Price-Store in der Münchener Altstadt – die Pop Ups tauchen im direkten Umfeld der Zielgruppe auf und bedienen die Bedürfnisse der potenziellen Kunden. Auch für Marken, mit einem Flagshipstore in der Innenstadt, ergibt sich so die Möglichkeit durch Pop Up-Stores ihren Kundenkreis zu erweitern und auch Kunden anzusprechen, die eher selten den Weg in die Innenstadt finden.

Von der Marketingkampagne zum profitablen Vertriebszweig

Doch Pop Up-Stores müssen nicht nur als temporäre Promotion dienen! Aus ihnen können sich langfristige Verkaufszweige entwickeln, die großen Gewinn abwerfen. Verschiedene Modelabels testen bereits komplett neue Wege des Vertriebs. Sie bringen ihre Artikel wortwörtlich direkt zu den Kunden. Flughäfen und Bahnhöfe sind Punkte, an denen viele potenzielle Kunden mit bestimmten Bedürfnissen erreicht werden können. Aus diesem Grund werden diese Bereiche für den Einzelhandel immer interessanter. Zum Beispiel Hotels. Das Unterwäsche-Label Bread&Boxers bringt mit einer Minibar für Socken, Boxershorts und T-Shirts seine Produkte dorthin, wo sie benötigt werden und ermöglicht den Kunden jederzeit Zugriff auf seine Produkte.

Durch besondere Verkaufswege heben sich die Marken von der Masse ab. Sie nutzen sie als Alleinstellungsmerkmale und promoten so ihren Namen und ihre Produkte. Aber auch der Verkauf spielt bei diesen neuen und kreativen Marketingstrategien eine große Rolle. So entwickelt sich oft aus einer temporären Marketingkampagne ein langfristiger Geschäftszweig. Pop Up-Stores sind das beliebteste Mittel, um sich durch innovative und ausgefallene Designs, Techniken, Produkte und Rahmenkonzepte von den traditionellen Einzelhandelsmodellen loszulösen und sich von der Masse abzuheben.

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