Wodurch zeichnet sich eigentlich ein guter Pop Up-Store aus? Hohe Umsätze? Starke Kundenfrequenzen? Ja, sicher sind dies Punkte, an denen sich der Erfolg eines Pop Up-Stores messen lässt. Langfristig jedoch zeichnet sich ein guter Pop Up-Store nicht nur durch eine kurzfristige Umsatzsteigerung oder einen kurzen Austausch mit den Kunden aus. Langfristig sollte es das Ziel sein Kunden auch nachhaltig an die eigene Marke zu binden und als Stammkunden zu gewinnen. Einige Wege auf denen genau das möglich wird, wollen wir dir in diesem Beitrag vorstellen. Also schaue nun über die Grenzen deines Pop Ups hinaus!

1. Verrate, wo du als nächstes zu finden sein wirst

Tagtäglich werden die Menschen online mit tausenden Angeboten und Informationen konfrontiert. Aus diesem Grund wird es für viele Marken immer schwerer die Kunden auch langfristig an sich zu binden. Am besten machst du es dir und den Besuchern deines aktuellen Pop Up-Stores ganz einfach, dich und deine Marke wiederzufinden. Lade sie schon jetzt zu deinem nächsten Event, Pop Up-Store oder vielleicht ja auch in deinen eigenen stationären Store ein. So wissen sie jederzeit, wo sie wieder mit deinem Label in Kontakt kommen können.

Für dich stellt dies keinen großen Aufwand dar. Außerdem ist es persönlicher als sie auf deine Internetseite zu verweisen, wo das Datum und der Standort deines nächsten Pop Ups angezeigt werden. Diese Informationen werden oft übersehen und durch den direkten Kontakt mit deinen Kunden, werden sie sich freuen, dich an einem anderen Standort wiederzusehen. Und damit deine Besucher den Termin und den Standort deiner nächsten Station auch sicher nicht vergessen, kannst du ihn auch einfach auf die Verpackungen deiner Produkte, auf Aufklebern in deinem Store oder auf speziellen Postkarten / Visitenkarten sichtbar machen. So können sie jederzeit nachschauen, wo sie dich und deine Marke als nächstes antreffen können.

Und als letztes lohnt sich natürlich auch ein Post auf den Social Media-Kanälen deines Labels. Ein schön designtes Bild mit den jeweiligen Daten oder einem Foto, auf dem die nächste Station deines Labels bereits zu erkennen ist, machen auch die Personen auf dich aufmerksam, die deinen aktuellen Store gar nicht besucht haben. Sicher wirst du so bei deinem nächsten Pop Up-Store das ein oder andere bekannte Gesicht sehen.   

2. Lasse deine Kunden deinen Store noch intensiver erleben

Es ist nicht mehr lange bis dein Store schließt? Dann teile das deinen Besuchern doch einfach mit. Zeige ihnen, dass die Zeit, um in deinem Laden zu shoppen langsam abläuft. Auf diesem Wege schaffst du es die Spannung kurz vor dem Ende deines Pop Ups hoch zu halten und durch den Druck die Erfahrung deiner Kunden innerhalb deines Stores noch intensiver zu gestalten. So werden deine Kunden dich und vor allem dienen Store sicher nicht so schnell vergessen. Durch den Druck, der mit der verkürzten Zeit einhergeht, steigen nicht nur die Umsätze weiter an. Der Effekt ist ähnlich, wie bei limitierter Ware: Das Produkt – in diesem Falls dein Store – wirkt durch die Verknappung noch hochwertiger und wichtiger. Dadurch werden sie deine Marke im Hinterkopf behalten und sicher auch bei deinem nächsten Store vor Ort sein. Um den Countdown wirkungsvoll zu nutzen, gibts es verschiedene Möglichkeiten.

Die erste und wohl einfachste ist eine schlichte Schiefertafel am Eingang deines Pop Ups oder auch ein Aufsteller, auf dem die Tage oder sogar die Stunden stehen, die dein Pop Up-Store noch geöffnet hat. Die Besucher werden dadurch realisieren, wie wenig Zeit sie nur noch haben, bis du und deine Marke wieder verschwunden sind und schnell etwas kaufen, bevor sie etwas verpassen.

Doch nichts ist so wirkungsvoll, wie ein persönliches Gespräch. Gehe einfach auf die Kunden in deinem Store zu, komme mit ihnen ins Gespräch und sage ihnen, dass du und deine Marke an diesem Standort nur noch für kurze Zeit verfügbar sind. Vielleicht bietet sich sogar die Chance schon hier auf den nächsten Pop Up-Store deiner Marke hinzuweisen.

Und last but not least können natürlich auch hier die sozialen Netzwerke genutzt werden. Poste doch zum Beispiel regelmäßig die Anzahl der verbleibenden Tage deines Stores. Aber hier gilt: Nur ein langweiliger Post ist nicht sexy. Also werde kreativ und punkte mit einem stylischen Design, einem Bild oder einem kurzen Video.

3. Lasse etwas greifbares zurück

Dein Pop Up-Store ist zwar zu Ende, doch das bedeutet nicht, dass deine Präsenz an diesem Standort komplett verschwinden muss. Spreche doch mal mit Café-, Restaurant-, und Shopbetreibern im direkten Umfeld. Vielleicht kannst du hier einige Visitenkarten und Flyer zurücklassen, die die Besucher des Viertels an deinen Store und dein Label erinnern.

Außerdem kannst du den jeweiligen Inhabern sagen, wo dein nächster Standort sein wird. So können sie auch Personen, die nach deinem Label fragen, an deinen aktuellen Standort verweisen. Im Idealfall findest du sogar den Nachmieter der Location, in der du deinen Pop Up veranstaltet hast heraus und kannst bei ihm einige Visitenkarten und Informationen hinterlassen. So finden auch Interessierte, die deinen Pop Up-Store verpasst haben, einen Weg mit dir und deinem Label in Kontakt zu treten.

4. Bleibe im Kontakt zu deinen Kunden

Doch wie schaffst du es auch tatsächlich nach dem Ende deines Pop Ups in direktem Kontakt zu deinen Kunden zu bleiben? Darüber solltest du dir schon frühzeitig Gedanken machen, um die verschiedenen Möglichkeiten auch wirkungsvoll umsetzen zu können.

Am besten versuchst du die Mailadressen der Besucher deines Stores zu erhalten. Die ist besonders gut über Gewinnspiele und Rabattaktionen möglich. Lege also zum Beispiel ein Buch aus und biete jedem, der seine Mailadresse einträgt, an, eine E-Mail mit einem Rabattcode für den Online-Shop oder den nächsten Pop Up zu senden. Oder biete ein Gewinnspiel an, bei dem jeder, der sich in die Liste einträgt, die Möglichkeit hat ein Produkt aus deinem Store zu gewinnen.

Auf diesem Wege schaffst du es zahlreiche E-Mailadressen zu sammeln, über die du anschließend ein Dankesschreiben für den Besuch deines Pop Ups, aktuelle Infos zu deiner Marke oder speziellen Rabattaktionen senden kannst. Aber auch hochwertige Fotos aus deinem Pop Up-Store und Einladung zu nachfolgenden Events und weiteren Pop Up-Stores kannst du auf diesem Wege versenden. So bleibst du mit deinen Kunden in Kontakt und erreichst sie auch noch nach dem Ende deines Pop Ups.    

Eine andere Möglichkeit ist es Rabatte für deinen Online-Shop im Gegenzug für die Mailadressen anzubieten. Das ist doppelt wirksam, da du sicher zahlreiche Adressen erhältst, über die du mit deinen Kunden in Kontakt bleiben kannst. Und auch der anderen Seite werden sie anschließend deinen Online-Shop aufsuchen, schauen, was sie für die Rabatte erhalten und im Idealfall sogar noch etwas nach Hause bestellen. Außerdem kannst du durch die Rabattcodes später genau prüfen, welche Kunden über deinen Pop Up-Store auf den Online-Shop deiner Marke aufmerksam geworden sind.

Neben den Mailadressen können auch Anschriften hilfreich sein. Über diese kannst du eine Postkarte an den jeweiligen Besucher deines Stores schicken und dich für den Besuch bedanken. Dadurch schaffst du es eine sehr persönliche Kundenbindung aufzubauen. Zusätzlich kannst du Infomaterialien, wie Kataloge, Zeitschriften und ähnliches an die Besucher senden und sie so regelmäßig auf deine Marke aufmerksam machen.

5. Bleibe über Social Media connected

In den meisten Fällen ist die Kommunikation über Mails, in Form von Newslettern und Dankesschreiben, eher einseitig. Um mit deinen Kunden in den direkten Austausch zu kommen, eignen sich die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. deutlich besser. Um auch dort mit den Besuchern deines Pop Up-Stores connected zu bleiben, solltest du sie im Store dazu motivieren deine Seiten mit “Gefällt mir” zu markieren. Du präsentierst zum Beispiel deine neuesten Produkte regelmäßig auf Facebook? Erzähle das deinen Kunden! So können sie als Fan deiner Facebookseite immer auf dem Laufenden bleiben und dir sogar direktes Feedback geben. Auch dort kannst du ihnen regelmäßig Rabattaktionen anbieten. Auf diese Art und Weise bietest du ihnen mit deiner Facebookseite einen Mehrwert. Der große Vorteil ist, dass du sie über deine Posts immer wieder auf dein Label und deine Produkte aufmerksam machst und sie durch verschiedene Aktionen in deinen Online-Shop locken und auf spannende Events, wie Pop Up-Stores und ähnliches aufmerksam machen kannst.

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